Die Geschichte von ZEHA Berlin

Die Kult-Schuhmarke ZEHA hatte ihren Beginn 1897 im thüringischen Weida als traditionelle Leder-Schuhmanufaktur unter Carl Häßner und avancierte in den wilden 20er Jahren mit stilsicherem Design schnell zum begehrtem „Schuh-Objekt“ bei Künstlern und Bohème. Bedingt durch die deutsche Teilung fokussierte das Unternehmen ab 1948 seine Kernkompetenzen auf den prestigeträchtigen Sportbereich. Noch im selben Jahr wurde in Hohenleuben eine für damalige Verhältnisse wegweisende Fabrik mit eigener Produktionsstrecke aufgebaut, 1954 wurde mit Eintragung des Warenzeichens, die winklig zueinander stehenden zwei Doppelstreifen, die Geburtsstunde der Marke ZEHA. Ab 1960 war der Betrieb offizieller Ausrüster der DDR-Sportmannschaften in 60 Disziplinen, sie produziertem Fußballschuhe mit Nockensohle und Spikes und brachten den leichtesten Rennschuh der Welt heraus. Eine Reprivatisierung nach staatlicher Beteiligung im kommunistischen Deutschland blieb erfolglos, 1993 wurde die Produktion eingestellt.