Adam von Mack
Der junge Photograph wurde in Budapest, Ungarn, in eine Deutsch-Österreichisch-Transsylvanische Familie geboren. Er hat in seinem Leben bereits in 11 verschiedenen Ländern gelebt – seit dem Sommer 2010 nun in Berlin. Im September hat er wundervolle Photos der Herbst/Winter Kollektion 2010/2011 für ZEHA Berlin gemacht.
In seinem Leben sah es zunächst so aus als würde er einen anderen Weg einschlagen: Er fing an, Biologie zu studieren. Schon bald verließ er allerdings die Uni, um sich voll und ganz der Photographie zu widmen. Sein Bruder, der damals Kameramann in L.A. war, hat ihn darauf gebracht. Schnell hat er gemerkt, dass er sich nur beim Knipsen richtig frei und wirklich wie sich selbst fühlt.
Er ist bekannt für seine Liebe zur Photographie und den Respekt, den er gegenüber seinen Models hat. Er verehrt sie und versucht stets, ihre Persönlichkeit in den Bildern sichtbar zu machen: die Ko-operation mit ihnen steht für Adam von Mack im Vordergrund eines jeden Shootings. Er ermutigt seine Models, mit der Kamera zu spielen. Starre, puppenartige Körper zu fotografieren – wie es heutzutage oft in der Modebranche üblich ist – interessiert ihn nicht. Für Adam ist es ein Spiel und es ist ihm wichtig, dass es eins bleibt. Natürlich legt er auch großen Wert auf das richtige Licht und die entsprechende Technik– aber für ihn zählt vor Allem der Moment und der, sagt er, kommt vom Model. Der Moment macht das Bild aus – alles andere ist nur ein Extra.
Seine Höflichkeit, seine Professionalität und die Qualität seiner Arbeit haben ihn bereits zu einem der Favoriten unter den Models und Kunden gemacht.
Adam von Mack kombiniert die Tradition mit der Moderne – einer von vielen Gründen, warum er gut zu ZEHA Berlin passt. Seine Arbeit zeugt von Präzision und unkonventioneller Individulität.
Er erhielt 2003 einen Award von der Hungarian Photographers Society und gewann 2008 den Award der Hassleblad Masters – einer der prestigeträchtigsten Preise der Photographie Branche.
Adam interessiert sich sehr für Kunst, unter anderem füreuropäische Filmkunst. Er lässt sich vor allem von Statuen, Gemälden und alten Filmen inspirieren.
Für ihn ist und bleibt aber die Persönlichkeit des Models das Wichtigste an der Photographie, denn diese muss perfekt zu den Kleider passen.. Und wenn alles stimmt, werden daraus die besten Bilder.



